Kommt ein Google in den Mobilfunkmarkt

Posted on 9th Januar 2010 in Technologie

Die Nachfolger der Smartphones hatte ich ja bereits angesprochen (Google möchte sie – ekliger Weise – inzwischen gerne “Superphone” nennen) und mit dem Hinweis verknüpft, dass man beim Erstehen eines selbigen mit Teilen der eigenen Seele in Schuldigkeit gerate.

Normalerweise geschieht das zum einen an den Mobilfunkanbieter, der eben dieses im Angebot hat und zum anderen an den Zuhälter der installierten Software. Bei Apple ist das, ähnlich wie bei normalen Handys der letzten Jahre, gleichzeitg der Hardwareverlöter. Bei Android-Geräten ist es Google.

Durch Apples ehemals exklusives Angebot eines solchen Gerätes konnte Apple zudem durch Auswahl des Mobilfunkanbieters für den Nutzer treffen – obwohl Apple-Kunden ja gerne aktzeptieren, dass Apple weis, was denn gut für sie ist, stieß die Wahl der heißgeliebten deutschen Telekom auf besonders wenig Gegenliebe. Ähnlich, aber weniger extrem, werden attraktive Handymodelle immer von Mobilfunkanbietern normalerweise ersteigert, um Kunden zu hässlichen Verträgen zu locken. Mit Android-Geräten verlief das ganz ähnlich. Business as usual.

Bis jetzt. Das Nexus One, Googlephone oder wie man es auch nennt, war nicht die innovative Eröffnung von Google auf der diesjährigen CES. Es war die Ankündigung eines Onlineshops für Android-Geräte, in denen man zum Gerät einen Anbieter wählen kann, aber nicht muss.

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Taschencomputer, mit denen man sogar telefonieren kann

Posted on 4th November 2009 in Allgemein, Technologie

Wenn man, wie ich, ein wenig technologiebegeistert ist, kommt man heutzutage nicht lange um ein aktuelles Smartphone herum. Der Begriff Smartphone wird manch einem den Windows Mobile- und Symbian-Angstschweiß ins Gesicht treiben, weshalb er für aktuelle Geräte auch kaum noch passend ist:

Das iPhone als handygewordener Taschencomputer macht es zum ersten mal außerhalb von Firmen chic, auf einem überhandflächengroßen Bildschirm zu hantieren, der Wegfall des obligatorischen Eingabestiftes durch ein intelligentes Schmierfinger-Interface nimmt eine weitere Hürde für unbedarfte Alltagsnutzer.

Die Möglichkeiten sind kaum begrenzt – das Gerät bringt einen meist überall mit mal guter, mal nicht so guter Geschwindigkeit ins Internet, man bequem auch mal eine Mail verfassen, einen Schnappschuss machen und hochladen und hat entweder die gesamte oder wenigstens 1/8 einer großen Musiksammlung immer dabei. Auch ein paar Filme kann man durchaus mit auf eine Zugreise nehmen.
Wie Apple es ausdrückt – zu egal welchem Zweck, “There’s an app for that!”

Will man aber in die neue, bunte Welt der Taschen-Allzweckgeräte einsteigen, muss man sich zunächst darüber im Klaren sein, dass man seine Seele verkaufen muss.

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